Einschlafhilfen Baby – Die ultimativen Tipps zum Einschlafen

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Olivia
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Ich bin Liv. Geboren, um die Welt zu entdecken. Zuhause ist für mich der Ort, an den mich mein Herz gerade führt. Ich bin digitaler Nomade aus Überzeugung und kann so Job und meine große Leidenschaft - das Reisen - perfekt miteinander verbinden. Auf der wohl spannendsten Reise meines Lebens nehme ich Euch hier bei den MamiBees gerne ein Stückchen mit.

Jeder Mensch hat so seine Vorlieben und das gilt bereits für die Kleinsten. Dies ist jedenfalls die Erfahrung, die ich bei meinen beiden Jungs machen konnte. Auch beim Einschlafen hatten beide unterschiedliche Bedürfnisse: Während der eine unaufgeregt, ohne begleitende Rituale ins Schlummerland wechselte, bedurfte es beim Zweiten das volle Programm an Baby-Einschlafhilfen, die Bücher, Freunde und das Internet zu bieten hatten.

Ich darf mich mittlerweile ganz bescheiden als Expertin sämtlicher Einschlafhilfen fürs Baby bezeichnen und möchte mein Wissen an dieser Stelle gerne mit Euch teilen. Schließlich möchten wir alle recht zügig zu unseren geregelten Schlafgewohnheiten zurück. Außerdem gibt es keinen tiefer ins Herz schießenden Anblick, als den eines friedlich schlummernden Kindes und kein machtloseres Gefühl, als wenn das eigene Kind nicht in den Schlaf finden kann.

1.    Geregelter Tagesablauf = Geregelter Schlafrhythmus

Diese einfache Formel bringt es deutlich auf den Punkt. Der geregelte Tagesablauf muss jedoch nicht gleich mitsamt dem Baby einziehen. Das Wochenbett mit viel Kuscheln, Schlummern und Trinken darf köstlich genutzt werden, damit sich alle Beteiligten von der Geburt erholen können, und die gesamte Kleinfamilie Zeit hat, sich von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen. Auch das kleine Wesen möchte in der neuen Welt mit all seinen Reizen, Eindrücken und Empfindungen erstmal ankommen. Irgendwann jedoch, wenn alle wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen sind und sich der normale Familienbetrieb wieder eingestellt hat, kann man damit beginnen, einen Tagesrhythmus einzuführen. Wenn das Trinken zur Routine wird, wenn es einen zu ähnlichen Zeiten für einen Spaziergang aus dem Haus treibt und wenn im Dämmerlicht das Badewasser eingelassen wird, ist die richtige Zeit gekommen, den Tag zu strukturieren. Das passiert meist ganz automatisch.

Bei meinen Jungs konnte ich regelrecht bemerken, wie die Routine bei ihnen einen Schalter umgelegt hat. Es gab ihnen Orientierung an die Hand und ich konnte beobachten wie sie ruhiger, weil sicherer wurden. Es half ihnen, wenn sie wussten, wo in etwa im Tag sie sich befanden.

Läuft der Tag für das Baby regelmäßig und mit fest verankerten Ritualen, bereitet das auf die anstehende Nachtruhe vor und das Baby kann sich gut darauf einstellen. Die gleichen Einschlafrituale kann man für das Mittagsschläfchen nutzen und die Einschlafhilfen bereits einsetzen. Der Einkehrschwung ins Land der Träume wird quasi perfekt präpariert.

2.    Tag / Nachtrhythmus einführen – von lebendig nach ruhig

Das macht es erforderlich, dass das Baby mit der Zeit lernt, dass der Tag eine andere Bedeutung hat als die Nacht. Der Tag ist der Ort für turbulente Aktivität, laute Geräusche und viele Stimmen. Begrüßt man den kleinen Liebling am Morgen mit einer fröhlichen und singenden Stimme, sollte man sich dem Baby in der Nacht eher wortkarg präsentieren. Ist man am Tag für jeden Spaß zu haben, wird am Abend nicht mehr wild gespielt. Ist man tagsüber unterwegs und erobert die Welt, sollte man am Abend eher Zuhause in der sicheren Höhle sein. Trifft man bei Tageslicht auf Freunde und Familie, sollten am Abend die bekannten Gesichter wie Mama, Papa und die Geschwister das Umfeld sein.

All das schaukelt das Baby in ein Gefühl der Sicherheit, der Geborgenheit und des Wohlbehütetsein, fast die wichtigste Einschlafhilfe überhaupt. Zum Einschlafen muss man loslassen können und das funktioniert nur – und das ist evolutionstechnisch so angelegt – wenn man sich sicher sein kann, nicht vom Mammut überwältigt zu werden.

Hinzu kommt, dass der frühe Abend für Babys eine eher schwierige Zeit sein kann, weil sie viel Leben eingesaugt haben und nun an der Schwelle der Überforderung stehen. Bei meinen Jungs war das ganz klar der Fall. Sie wurden unleidlich, ungeduldig und benötigten viel Zuwendung. Was anstrengend klingt, ist für das Einschlafen eine weitere Grundvoraussetzung: Es klingt banal, aber ein Kind muss müde sein, um einschlafen zu können. Die Aufnahmekapazitäten des Tages sind erschöpft, Neues kann nicht mehr aufgenommen werden. Der Sinkflug in den Schlaf kann beginnen.

3.    Das schafft Schlafatmosphäre – Zeit für den Sinkflug

Diese spätnachmittägliche oder frühabendliche Phase, die häufig von viel Weinen und Schreien geprägt ist, sollte unbedingt richtig verstanden werden. Andernfalls laufen die besten Einschlafhilfen fürs Baby ins Leere, weil sie das Kind nicht mehr erreichen.

Ich habe das Quengeln meines Sohnes nach einer Weile als Startsignal für das Einläuten unserer Schlafatmosphäre genutzt und sofort umgeschaltet.

Wir sind dann meist nach Hause gefahren, waren im Winter spätestens mit Eintreffen der Dunkelheit Zuhause. Im Sommer zog ich vor Beginn unserer Schlafrituale die Vorhänge zu. Ich lüftete die Räume nochmal gut durch und sorgte dafür, dass sie kühler wurden.

Meine Kinder sollten ohne Worte verstehen, dass sich der Tag nun langsam dem Ende zuneigte und sich die Vorzeichen auf Schlaf drehten. Fast keinem Kind der Welt gelingt, es ohne Vorbereitung und Begleitung in den wohltuenden und notwendigen Schlaf zu gelangen. Man sollte das Tempo drosseln und die Reize reduzieren. Um das zu erreichen sprach ich leiser und nicht mehr so lebendig.

Während dieser Zeit lässt es sich bei gedimmtem Licht phantastisch schmusen und kuscheln, denn auch das gehört zu einer guten Schlafatmosphäre. Verspürt ein Kind am Tag davon zu wenig, so möchte es dieses Bedürfnis in der Nacht nachholen.

All diese Vorzeichen leiten den Sinkflug ein und das Baby erkennt, dass die Nacht bevor steht. Auch wenn sie noch nicht ganz da ist, ist diese Form der Einschlafhilfe ein ganz wichtiges Setting für das Baby, weil es langsam, sanft und ohne Worte daher kommt.

4.    Tägliche Rituale schaffen und integrieren.

Wir können dem Baby mit unserer Sprache noch nicht verständlich machen, dass es jetzt Zeit zum Schlafen ist. Mithilfe von täglichen Ritualen können wir aber mit unseren Lieben eine Kommunikation aufbauen und sie in eine Haltung bringen, die sie auf das Schlafen vorbereitet. So suggeriert der gemütliche Schlafanzug, in den wir nach dem Abendessen schlüpfen, dass der Tag nun zu Ende ist. Das tägliche Bad bereitet darauf vor, dass wir bald ins Bett gehen. Oder auch das Gute-Nacht-Buch, welches jeden Abend vor dem Zu-Bett-gehen gemeinsam gelesen wird.

Wenn der Sinkflug nun kurz vor der Landung ist, sollte man sich zu Beginn fast schon sklavisch an feste Rituale halten, die man allabendlich in derselben Reihenfolge begeht. Das Baby wird gerne mit der letzten Stillmahlzeit in den Schlaf entlassen. Darüber hinaus schlafen manche Kinder gerne auf dem Arm ein, andere lassen sich in den Schlaf streicheln oder dämmern weg, wenn man stets das gleiche Lied summt. Man wird die Signale seines Babys verstehen – ganz sicher.

Es gibt eine Menge Einschlafhilfen für Babys, die zum täglichen Ritual werden können und schließlich auch eingefordert werden. Nach all der gesammelten Erfahrung mit meinen beiden Kindern kann ich nur empfehlen, sich auszuprobieren, bis man das passende gefunden hat: Die einen reagieren auf Geräusche, die nächsten auf Gerüche, andere wiederum brauchen die Bewegung, um einschlafen zu können. Je nachdem welcher Sinn vordergründig angesprochen werden möchte.

Im Folgenden habe ich mal für Euch gesammelt:

5.    Einschlafhilfen fürs Baby

Wie helfen Geräusche Babys als Einschlafhilfen?

Es gibt sie auch, die stillen Schläfer, diejenigen also, die es absolut ruhig brauchen, damit sie schlummern können. Die meisten Babys jedoch schwören, gerade zu Beginn auf Hintergrundgeräusche, die sie geborgen und sicher ins Land der Träume verschiffen. Zu Beginn macht es Sinn, die altbekannten Töne aus dem Mutterleib wieder aufleben zu lassen. Das Baby fühlt sich auf der Stelle sicher und an gute alte Zeiten erinnert, wenn es den Herzschlag der Mutter oder das Rauschen des Bluts wiedererkennt. Es beruhigt und entspannt auf der Stelle.

Ähnlich funktioniert das mit Naturgeräuschen: Regen- oder Meeresrauschen, haben einen ähnlichen Effekt. Und die Techniker unter Euren Kindern, fahren runter, wenn der Fön oder der Staubsauger in Aktion tritt. Es können jedoch auch andere Formen der white noises (dem weißen Rauschen) sein. Gemeint sind damit ganz monotone Geräusche, wie der Automotor, der Spülmaschine oder eben dem Fön. Da es jetzt natürlich sehr aufwendig ist, allabendlich die Spülmaschine ins Kinder- oder Schlafzimmer zu schleppen, gibt es all die vorgestellten Geräuschquellen selbstverständlich auf CD oder im Netz zu finden. Dort findet man Sequenzen, die fast die ganze Nacht laufen, so dass ihr nicht ständig nachlegen müsst.

Wer als Partyhengst ins Leben startet und es zum Einschlafen lieber bunt und mehrtönig mag, für den gibt es melodische Spieluhren, spezielle Einschlafmusik, beruhigende Klaviersonaten, und Lieder mit Text zum Einschlafen.

Welche Gerüche sind Einschlafhilfen für Babys? – Ein Näschen für die Mütze Schlaf

Wer das Land der Träume gerne über den Geruch betritt, sollte entspannende Düfte als Einschlafhilfe fürs Baby wählen. Auf Platz Nr. 1 liegt da selbstverständlich der Lavendel. Er reduziert Stress sowie innere Unruhe, greift bei Erschöpfung und lindert Bauch- und Darmbeschwerden. Aus leidvoller Erfahrung einer der Hauptfaktoren, warum Babys häufig nicht gut einschlafen können.

Mit Aromaölen lässt sich jedoch eine Menge mehr erreichen. Hier ist ein bisschen Experimentierfreude gefragt, welcher Duft Eurem Baby gut tut. Gute Erfahrung haben wir mit den folgenden Ölen gemacht:

Sie sind entweder als Massageöl erhältlich oder können im Aromadiffuser eingesetzt werden.

Wie setze ich Licht als Einschlafhilfe für mein Baby ein? – Sanftes Licht als Wegweiser ins Schlummerland

Wer kennt es nicht aus der eigenen Kindheit: das heißgeliebte Nachtlicht. Es spendet Sicherheit und Geborgenheit, gerade dann wenn das Baby in der Nacht wach wird. Mit einem festen Licht an seiner Seite kann es viel eher wieder einschlafen. Mittlerweile gibt es das Licht in allen möglichen Variationen: von einer kompletten Sternewelt bis hin zu wandernden Figuren, lässt sich alles an die Decke zaubern. Natürlich kann die Wunderwelt auch mit Musik kombiniert werden. Allerdings sollte man darauf achten, nicht zu viel des Guten zu wollen. Schließlich soll das Baby nicht angeregt und wachgehalten werden.

Welche Bewegungen sind Einschlafhilfen für dein Baby?: Mit liebevollen Moves ins Traumland

Auch die sanften Bewegungen kennt das Baby noch aus dem Mutterleib. Sie können dem Baby gut helfen, in den Schlaf zu finden. Die Bewegungen sollten sanft, vibrationsartig und monoton sein.

Perfekt gelingt das mit speziellen Baby Wippen* oder Schaukeln*. Ebenso lässt sich ein Schaukler* am Kinderwagen installieren, damit man selbst keine schweren Arme bekommt und nicht im entscheidenden Moment erlahmt.

Es lassen sich sogar richtig innovative Hilfsmittel finden, wie das „Sleepy Relax“. Dabei handelt es sich um ein extra fürs Babybett konzipiertes Schwingsystem, das leichte Vibrationen produziert. Viele dieser Bewegungs-Einschlafhilfen sind mit einem Schlafsensor ausgestattet, heißt sie springen automatisch wieder an, wenn sich das Baby regt und dabei ist, wach zu werden.

Sind Kuscheltiere immer noch die Einschlafhilfe Nummer eins?- Wenn nur mit dem besten Freund auf Traumjagd gegangen werden kann

Ohne geht es nicht! Und auch hier punktet, wer die Signale seines Baby beachtet. Kuscheltiere gibt es in allen möglichen Ausführungen, aber nur eines wird das Rennen machen, so war es jedenfalls bei uns. Ohne den besten Schlafgefährten ist kein Schlaf möglich und deswegen sollte der stets mit an Bord sein, gleich wo das Haupt niedergelegt wird. Das kann die lustige Schildkröte* oder das wollige Schaf*, die heiß geliebte Puppe oder der strahlende Sterntaler sein. Vielleicht wird es auch, der spätestens durch Carmushka bekannte Sleeping Otter von Frisher Price*, ein beschützender Bär oder – mittlerweile ganz vorne mit dabei das my hummy* Kuscheltier. Es eignet sich sehr zum Kuscheln, weil es butterweich zum Anfassen ist und gibt, ebenfalls mit einem Schlafsensor versehen, weißes Rauschen ab, das den besten kleinen Freund*in sofort wieder beruhigt.

Welche Tipps zum Thema Einschlafhilfen für Babys geben Fachmänner?

Manchmal geht es nicht ohne. Greifen die gängigen Einschlafhilfen beim Baby nicht, solltet Ihr euch nicht scheuen und den Weg in die Apotheke antreten. Die kennen sich dort gut aus und haben viele Tipps und Produkte auf Lager.

Manchmal liegt es nicht nur an Unruhe oder Übermüdung. Manchmal drückt der Magen oder es ist zu viel Luft im Darm. Oder denken wir nur an die Phase des Zahnens. Hier können pflanzliche Tropfen und Medikamente helfen. Ebenso ist die Homöopathie ein weites Feld aus dem man schöpfen und dem Baby Erleichterung verschaffen kann.

Wie gewöhne ich Einschlafhilfen meinem Baby ab?

Irgendwann kommt der Punkt, da möchte man sich von all den Einschlafhilfen wieder verabschieden. Hier kann ich aus meiner Erfahrung nur den Rat geben, das Projekt mit Geduld anzugehen. Der Schlaf eines Babys ist eine sensible Geschichte. Deswegen ist es keine gute Idee, dem Baby von heute auf morgen die vertraute Brust, den begehrten Schnuller oder die heiß geliebte Milchflasche zu entziehen.

Viele besser ist ein sanftes Einüben und auch hier gilt: der Tag entscheidet über die Nacht. Es ist für alle Beteiligten viel weniger stressig, das Einschlafen ohne Hilfe am Tag zu üben. Erst wenn das klappt und das Baby ohne die angewöhnten Brücken in den Schlaf findet, kann man sich vorsichtig an die Nacht wagen, Rückschläge mit einplanen und an schwierigen Abenden einfach nachgeben.

Schließlich führt das Baby hier keine Machtspielchen aus, sondern bringt zum Ausdruck, dass der Weg in den Schlaf nicht so leicht ist, wie wir als Erwachsene das in vielen Jahren bereits erlernen konnten. Die Erfahrung zeigt, dass nur eine gute und geduldige Schlafbegleitung ein Kind zum stabilen Schläfer macht und das ist ja das langfristige Ziel.

Ebenso hilft es einen Ersatz anzubieten, indem man das Baby beispielsweise in den Schlaf streichelt oder summt. Verwendet man mehrere Hilfen, ist auch nicht gleich das komplette Ritual weg, sondern lediglich ein Element. Das Kuscheltier kann immer noch trösten.

Baby Einschlafhilfe: Die perfekte Hilfe für Mama und Papa

Niemand steht damit alleine da. Weil es ein wirklich breit gefächertes Phänomen ist und viele Elternnerven aus Schlafmangel blank liegen, gibt es gute Bücher, die ich nur empfehlen kann. Mich hat das Buch „artgerecht – Das andere Babybuch“* von Nicola Schmidt überzeugt. Ich habe beim Lesen eine Menge verstanden und konnte vieles davon umsetzen.

Warum Einschlafhilfen der Alptraum eines jeden Baby-Schlafcoaches sind

Bei unserer Recherche zum Thema Einschlafhilfen sind wir auf die liebe Patrizia von Schlafcoaching-Baby gestoßen, die so lieb war uns einige Fragen hinsichtlich Einschlafhilfen für Babys zu beantworten. Die Frage, die uns am meisten unter den Nägeln brannte: Sind Einschalfhilfen nun eigentlich gut oder schlecht? Tuen wir uns und unseren Kindern damit wirklich einen Gefallen?

Wie immer in Sachen Kind und Kindererziehung ist die Antwort auf diese Frage weder Fisch noch Fleisch: Einerseits gibt es Kinder, die durch Einschlafhilfen sehr sehr gut ein- und durchschlafen. Sollte das bei deinem Kind der Fall sein, kannst du dich wirklich glücklich schätzen und deine gewählte Methode beibehalten.

Zählst du zu den weniger glücklichen Eltern, deren Kinder nicht gut ein- und noch weniger gut durchschlafen, solltest du den Ursprung allen Übels, vielleicht bei euren Einschlafhilfen suchen.

Woran das liegt? Jeder Mensch hat einen Schlafzyklus, welcher in bestimmte Zeitabschnitte geteilt – bei Kleinkinder ist dieser jeweils etwa 45 Minuten lang, bei Babys nur 30 Minuten.

Erwacht euer Mini also nach diesem Intervall und ihm fehlt seine Einschlafhilfe, die ihm oder ihr in den nächsten Schlafzyklus verhilft, so wacht es auf.

Geplagte Eltern sollten also als allererstes dafür sorgen, dass Einschlafhilfen abgeschafft werden, damit Ihre Kinder endlich durschlafen können.

Einschlafhilfen Baby - Schlafcoach Patrizia Anic

„GRUNDSÄTZLICH SIND EINsCHLAFHILFEN AM ANFANG EINE ERLEICHTERUNG FÜR GEPLAGTE ELTERN. ALLERDINGS SOLLTE MAN DIESE NACH DER ERSTEN REGRESSION (ZWISCHEN DEM 4. und 5. LEBENSMONAT) WIEDER LOSWERDEN:

— Patrizia Anic – Schlafcoaching-Baby

FAQs zum Thema:

Welche Einschlafhilfen gibt es, wenn das Baby zahnt?

Das Erlernen des Einschlafens wird immer wieder durch Entwicklungsschübe beim Baby unterbrochen, so auch wenn das Baby zahnt. An dieser Stelle hilft es sich klar zu machen, dass es sich um eine Phase handelt, die wieder vorbei geht. Selbstverständlich gibt es auch hier pflanzliche oder homöopathische Mittel aus der Apotheke, die die Schmerzen lindern und dem Baby leichter in den Schlaf helfen können.

Welche Einschlafhilfen gibt es für mein Bauchschläfer-Baby?

Einige Mittel eignen sich auch für Bauchschläfer. Ihnen können Töne, Düfte, Vibrationen und auch das Kuscheltier helfen. Zu diesen Einschlafhilfen sollte man das Baby hinleiten.

Welche Einschlafhilfen gibt es für den Mittagsschlaf?

Es ist hilfreich, das Einschlafritual ähnlich zu gestalten. Das Zimmer sollte abgedunkelt werden und wenn am Abend die Lieblingsmelodie zum Einschlafen läuft, sollte es das auch am Mittag tun.

Gibt es eine App zum Thema Einschlafhilfe Baby?

Eine? Eine Menge! In jedem App Store lassen sich reichhaltig Programme finden, die die auditiven und visuellen Sinne ansprechen.

Welches Handbuch würdet Ihr zum Thema Einschlafhilfe Baby empfehlen?

Ein sehr brauchbares Buch zum Thema ist das große Schlafbuch mit dem Titel: „Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten.“ Aus dem GU-Verlag.

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