Me-Time für Mamas

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Jessi
Jessi
Ich bin Jessi. Geborene Rheinländerin, im Herzen Allgäuerin und verliebte Augsburgerin. Früher war ich Langschläferin, jetzt bin ich verheiratet und stolze Mama von zwei tollen Jungs. Ich mag gutes Essen, Sushi ganz besonders. Und ich hab ein Faible für Einrichtung und andere schöne Dinge. Ich liebe die Fotografie, Dekogeschäfte und ich mag Selbstgemachtes – wirklich!

Wahrscheinlich geht es am Ende allen Mamas gleich. Me-Time gibt es irgendwie nicht, es ist immer We-Time. Vom täglichen Struggle zwischen mütterlichen Pflichten und dem dringenden Bedürfnis, zwischen durch auch mal was nur für sich selbst zu tun.

Früher, lange bevor ich Kinder hatte, habe ich mir tatsächlich an Silvester gute Vorsätze fürs neue Jahr gemacht. Zugegeben die meisten davon wurden in der Regel nicht in die Tat umgesetzt. Und wahrscheinlich habe ich es auch genau aus diesem Grund irgendwann gelassen und mir eher kurzfristig Ziele gesteckt, die ich dann auch viel besser erreichen konnte.

Seit ich Mama bin, macht es aber manchmal nicht mal mehr Sinn, mir Dinge für ein und den selben Tag vorzunehmen. Oftmals dauert alles länger als ich dachte oder meine Jungs haben einfach keine Lust auf das von mir geplante Programm.

Für die Zeit am Wochenende, wenn der Papa die Jungs auch mal alleine übernimmt, damit ich ein bisschen Zeit habe um was zu erledigen, nehme ich mir dann meistens zu viel vor. Zeit für mich selbst bleibt daher aktuell eigentlich gar keine. Letzte Woche konnte ich gerade noch verhindern meinen Jüngsten zum Vorsorgetermin bei meiner Gynäkologin mitzunehmen. Termine für Pediküre nehme ich grundsätzlich ausschließlich mit ihm wahr und wann ich den letzten Termin bei einer Kosmetikerin hatte, weiß ich schon gar nicht mehr.

Ab und an, zwischen all dem Alltagsstress muss ich aber auch mal was tun, um mich selbst bei Laune zu halten. Ein Abendessen mit einer Freundin, ein entspannter Bummel in der Stadt oder ein Termin beim Friseur wirken da schon wahre Wunder. Als Mama auch mal Zeit für sich zu haben, das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich früher oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich zuhause mal für ein paar Stündchen abgeseilt habe. Ich liebe meine Kinder, aber ab und zu hilft eine Mini-Auszeit, um wieder Kraft zu schöpfen und die Geduld-Akkus aufzuladen. Jeder der auch zwei wilde Jungs U5 zuhause hat, weiß was ich meine.

In den letzten Wochen ist bei mir vieles liegen geblieben und mein Frust darüber ist täglich gewachsen. Ich habe es nicht geschafft, die einfachsten Dinge abzuarbeiten, weil ich einfach keine freie Minute hatte. Und so war dieses Wochenende ein bisschen Zeit für Self-Care dringend angesagt!

Bei uns in Augsburg gibt es in einer Douglas-Finiale eine Benefit Brow-Bar, von der ich schon so viel Gutes gehört habe, dass ich sie dringend selber testen wollte. Glücklicherweise konnte ich kurzfristig einen Termin ergattern. Das Ergebnis ist super, ich bin restlos überzeugt! Um den positiven Effekt für die nächsten Tagen mit nach Hause zu nehmen, habe ich mir direkt noch das Augenbrauengel von Benefit* auf www.douglas.de* bestellt. Zu meiner besonderen Freude gibt es aktuell sogar ein Rabattcode.

Immer wenn ich ein Erfolg in Sachen Me-Time hatte, bin ich total motiviert, mir auch in den kommenden Tagen und Wochen kleine Zeit-Inseln im Alltagsmeer zu schaffen. Mir fallen ad hoc eine ganze Reihe Dinge ein, die ich schon längst mal tun wollte: meine Beine im Hellen epilieren, Haare nicht nur mit Trockenshampoo bearbeiten, sondern richtig waschen, föhnen UND glätten. Ein gebügeltes T-Shirt aus dem Schrank holen, Laufen gehen und mit einem Glas Wein in der Badewanne abtauchen. Diese Liste könnte ich fast beliebig lange erweitern.

In ein paar Tagen startet mein kleiner Sohn mit der Eingewöhnung in der Krippe. Und wenn ich ehrlich bin, freuen wir uns beide darauf. Er steht bereits seit Wochen morgens geschniegelt und gestriegelt samt Rucksack inklusive Brotzeit im Türrahmen, wenn der große Bruder in den Kindergarten geht. “Auch Kinder”. Die Enttäuschung ist regelmäßig groß, wenn er nach der Abgabe des Älteren doch wieder in seinem Kindersitz Platz nehmen muss, um mit mir nach Hause zu fahren. Ich hoffe sehr, dass diese Euphorie bleibt, auch wenn in wenigen Tagen der Ernstfall für ihn eintritt. Und vielleicht bleibt ja dann auch an dem ein oder anderen Vormittag mal ein Stündchen Zeit, um einen Punkt von meiner Mutti-Liste abzuhaken.

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