DIY

DIY: Spielzeugkiste aus Holz

Geht es Euch auch so, dass ihr immer mehr Spielsachen habt, als Platz die Spielsachen zu verstauen? Und dass der Mini natürlich immer das Teil möchte, das ganz unten, hinten drin verstaut ist?

Weil das bei uns immer so war, haben wir uns überlegt, für die wichtigsten Dinge, Spielzeugkisten aus Holz anzuschaffen. Nicht nur, dass da wirklich eine Menge rein passt, sondern dank der Rollen, kann man die auch überall dahin mitnehmen, wo man sie gerade braucht. Abends rollen wir sie dann immer zurück ins Kinderzimmer und im Wohnzimmer sieht es mal für zwei Stunden nicht aus wie der Spielzeugladen meines Vertrauens.

Ihr benötigt für die Spielzeugkiste folgendes Material:

  • 1 x Holzkiste aus unbehandeltem Holz von möbelum Naturholzmöbel in 39x39x39 cm für 25,90 EUR
  • 4 x Rollen von IKEA für 7,99 EUR
  • 1 x Holzbrett aus dem Baumarkt
  • 16 x Schrauben (bei mir haben 8 Schrauben gereicht um die Rollen zu befestigen)
  • Buntlack in verschiedenen Farben (für den Tiger in Weiß, Schwarz und Blau)
  • Pinsel, Farbwalze und -schale 
  • Bleistift
  • Motiv-Vorlage (in DIN A3)

Ihr benötigt für die Spielzeugkiste folgendes Werkzeug:

  • Schraubenzieher

Ich habe relativ lange nach einer geeigneten Holzbox für die Spielzeugkiste gesucht. Die Kisten, die ich in den Baumärkten gesehen hatte, waren mir persönlich alle zu flach oder hatten diese Aussparungen, damit man sie besser tragen kann. Daher war ich total happy, als ich diese hier bei möbelum Naturholzmöbel entdeckt habe.

# TO DO: Die Holzkiste weiß streichen
Dazu habe ich im Bauhaus seidenmatten Buntlack von swingcolour gekauft. Da der Lack speichel- und schweißecht ist, eignet er sich auch für Kinderspielzeug. Mit der Farbrolle ist es wirklich einfach, den weißen Lack gleichmäßig auf die Kiste aufzutragen.

# TO DO: Die Rollen montieren
Während die Kiste trocknet, habe ich die Zeit genutzt, die Rollen zu montieren. Der Boden der Holzkiste ist ein bisschen nach innen versetzt, so dass die Kiste quasi auf ihren Seitenwänden steht. Für die Montage ist das ungünstig, da die Seitenwände relativ dünn sind und man so nicht genug Auflagefläche für die Befestigung der Rollen hat. Daher habe ich mir im Bauhaus ein Holzbrett in der Größe zuschneiden lassen, das man die Kiste passgenau drauf stellen kann. Auf der Platte kann man die Rollen dann problemlos anbringen. Ich habe dazu nur zwei Schrauben je Rolle verwendet – das hält bombenfest!

# TO DO: Farben mischen
Mein Tiger besteht nur aus den Farben Grau, Blau und Schwarz. Damit ich nicht zwischendurch Farbe nachmischen muss und Gefahr laufe, nicht mehr den gleichen Farbton hinzubekommen, habe ich mir im Vorfeld die entsprechenden Farbtöne in ausreichender Menge angemischt und in kleinen Gläsern abgefüllt. Das hat den zusätzlichen Vorteil, das man die Farbe auch mal verschließen kann, während der Trocknungszeiten.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: ich konnte mich lange nicht für ein Motiv entscheiden, da es einfach so viele tolle Möglichkeiten gibt. Letzten Endes hat der süße Tiger das Rennen gemacht. Das Motiv könnt ihr Euch hier als PDF runterladen.

# TO DO: Die Schablone
Wer gut frei Hand malen kann, kann natürlich auch sofort loslegen und das Motiv auf der Kiste vorzeichnen. Da das für mich leider keine Option ist, habe ich mir das Motiv auf DIN A3 Papier ausgedruckt, ausgeschnitten und als Schablone genutzt.

Zuerst habe ich nur die Außenkontur des Tigers auf meine Kiste übertragen und diese dann mit hellgrauer Farbe ausgemalt. Danach habe ich die Schablone Schritt für Schritt weiter zugeschnitten und so immer weiter die nächsten Formen mit Bleistift auf die Kiste übertragen und in der gewünschten Farbe ausgemalt.

Ich hoffe, Euch gefällt das Ergebnis so gut wie uns und ihr habt mit Euren Kisten genau so viel Spaß wie wir! Unser Tiger kam so gut an, dass ihm inzwischen ein kleiner Bär Gesellschaft leistet. Das Bären-Motiv könnt ihr Euch natürlich auch gerne downloaden.

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