Ab wann krabbeln Babys?

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Alyssa
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Ich bin Alyssa. Geborene Augsburgerin, zuhause in der Welt. Seit 2018 bin ich Mama eines kleinen wilden Mädchens. Ich bin ein Market(i)eer aus Leidenschaft mit einem großen Faible für alles Digitale, Interior, Mode und die Natur. Ich erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens, bin Vollblut-Optimistin und verfüge dank exzessiven Kaffeekonsums über unerschöpfliche Energiereserven.

Das Krabbeln lernen ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung deines Babys und ein enormer Schritt in Richtung Autonomie und Selbstständigkeit. Aber ab wann krabbeln Babys denn eigentlich? Alles zum Thema Krabbeln und die ersten Anzeichen, wann es denn losgeht, erfährst du hier.

Inhalte

Krabbeln – ein Meilenstein in der Entwicklung deines Babys

Unsere Kinder durchlaufen verschiedene Stadien der Fortbewegung: Manche Kids robben – vergleichbar mit einem Soldaten, der sich durch den Schlamm zieht – bis sie dann allmählich ins Krabbeln überwechseln. Andere Kids wagen sich schnell in den Vier-Füßler-Stand vor und Wippen eine Zeit lang eifrig auf und ab bis sie dann schließlich die ersten Krabbel-Versuche unternehmen.

Stadien der Fortbewegung eines Babys

Warum ist Krabbeln so wichtig?

Krabbeln ist in vielerlei Hinsicht für die Entwicklung unserer Kinder wichtig:

  • Es kräftigt verschiedene Muskelgruppen: Unsere Minis müssen gezielt verschiedene Muskeln betätigen, um sich vorwärts zu bewegen. Durch die wiederholte Betätigung dieser Muskeln, werden die Muskeln in Schultern, Armen, Beine, Rücken und sogar im Bauch trainiert.
  • Körperhaltung & Gleichgewicht werden verbessert: Durch das Krabbeln wird im Allgemeinen das Körpergefühl unserer Minis gestärkt. Sie lernen ihren Körper besser zu kontrollieren und auszubalancieren.
  • Gelenke werden flexibler: Der Bewegungs- und Flexibilitätsbereich der Gelenke erstreckt sich von der Wirbelsäule über das Handgelenk bis zu den Knöcheln.
  • Entwicklung des Gehirns: Durch das Krabbeln erweitert sich der Bewegungsspielraum unserer Minis. Sie können nun, auch ohne uns Eltern, die Gegend unsicher machen und so allerlei erforschen. Dieses Erforschen und Erkunden unterstützt die Neuronen des Gehirns dabei, sich weiter zu entwickeln. Das Krabbeln sorgt ebenso für eine gute Verknüpfung der linken und rechten Hirnhälfte. Durch die diagonalen Bewegungen von Händen und Füßen müssen beide Gehirnhälften arbeiten. Das Krabbeln unterstützt das Gehirn des weiteren darin, neurologische Reflexe in automatische Bewegungsabläufe zu verwandeln (Stangl, 2020).
  • Weiterentwicklung der Auge-Körper-Koordination: Bei der Fortbewegung durch den Raum nutzen unsere Babys ihre Augen, um sich sicher durch das Zimmer zu navigieren. Das fördert das räumliche Sehen unserer Kinder.

Physische Voraussetzungen

  • Nackenmuskulatur muss gekräftigt sein.
  • Arme müssen kräftig genug sein, um sie durchzudrücken und das eigene Körpergewicht stemmen zu können.
  • Rumpf- und Rückenmuskulatur muss ausgebildet sein.
  • Kann das Baby sitzen? Das erleichtert das Krabbeln.
  • Das Baby kann sich aus dem Sitzen heraus nach Vorne auf die Hände fallen lassen.
  • Es kann sich vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt drehen.

Diese Voraussetzungen sind in der Regel zwischen dem sechsten und dreizehnten Monat erfüllt. Im Knie-Ellenbogen-Stand werden dann gerne kleine Vor- und Rückwärtsbewegungen gemacht, indem die Arme durchdrückt werden und der Körper parallel zum Boden ausgerichtet wird.

Warum ist Krabbeln aus psychologischer Sicht so wichtig?

Joni Redlich, DPT of Kid PT in Somerville, New Jersey ist der Überzeugung, dass es aus kognitiver Sicht eine große Sache ist, mobil zu werden. Für unsere Kinder ist es das erste Mal, dass sie ihre Umgebung aktiv erkunden und das selbstständig, ohne dass sie jemand von Punkt A nach Punkt B tragen muss. Hinzu kommt, dass unsere Zwerge erstmals erlernen, bzw. erfahren, wie sich Unabhängigkeit anfühlt, wenn sie sich von uns Eltern entfernen und wieder zurückkehren.

Was beeinflusst diesen Reifungsprozess: 

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik München erforscht derzeit inwieweit vorhandene Normwerte und Faktoren den Zeitpunkt beeinflussen, zu dem Kinder bestimmte Meilensteine der motorischen Entwicklung erreichen.

Zwischenergebnisse dieser Studie im Zusammenhang mit dem Krabbeln von Babys

M E I L E N S T E I NA L T E R I M D U R C H S C H N I T TS T A N D A R D A B W E I C H U N G
Robben7,1 Monate1,5 Monate
Krabbeln8,5 Monate1,7 Monate
Heinz Krombholz – Meilensteine der motorischen Entwicklung – Zwischenergebnisse
  • elterliche Erziehung (Übervorsichtig – Kind zum Beispiel nicht Treppe rauf krabbeln lassen)
  • soziale Umgebung
  • die Erfahrungen, die es durch die neu gewonnenen Fertigkeiten machen kann
  • Erwartungshaltung der Eltern- á la “in dem und dem Alter muss mein Kind, Sitzen, Krabbeln, Laufen können.” Kann es das nicht, ist man besorgt
  • Eltern bestimmen wo und wie Kinder sich motorisch betätigen können. Ein Kind, das viele Erfahrungen im Freien, in Wäldern, auf Spielplätzen machen kann, wird motorisch geschickter sein als Kind, das nur in Wohnung ist.

Was passiert wenn dein Baby das Krabbeln überspringt?

Ich glaube jeder oder zumindest viele von uns Eltern haben bereits von dem Mythos gehört, dass Kinder, die das Krabbeln übersprungen haben, später einmal unter Lese-, Lern- oder Rechen-Schwächen leiden werden. Aber keine Sorge, wenn dein Mini das Krabbeln überspringt, solange es sich sonst normal entwickelt und aufrecht sitzen kann, ist alles in Ordnung. Die Krabbel-Phase wird nämlich von etwa 13 Prozent aller Kinder übersprungen.

Welche Formen des Krabbelns gibt es?

Als Eltern kann man verschiedene Arten und Formen des Kriechens beim eigenen Kind beobachten:

So gibt es zum Beispiel:

  • Soldaten-Krabbeln: Das Baby zieht seinen Körper mit den Armen vorwärts, der Bauch berührt dabei den Boden.
  • Der Bären-Gang: Beine und Arme sind durchgestreckt und das Baby bewegt sich auf allen Vieren vorwärts.
  • Krabbeln wie ein Krebs: Das Baby bewegt sich über den Boden entweder mit einem oder beiden angezogenen Beinen.
  • Auf dem Allerwertesteten: Das Baby drückt und schiebt sich über den Boden, während es aufrecht auf seinem Popöchen sitzt.
  • Klassiches Krabbeln im Vier-Füßler Stand: Beine und Arme werden parallel zueinander bewegt.

Ab wann robben Babys?

Im Alter vom 6 bis 10 Monaten beginnen Babys oftmals zu robben. Es zieht sich auf dem Bauch vorwärts durch die Gegend. Zu Beginn geschieht dies meistens durch die reine Kraft der kleinen Ärmchen: Es wird sich dabei auf die Hände und Ellenbogen gestützt und in die Richtung gezogen, in die die Kleinen gerade mögen. Wenige Zeit später nehmen dann viele Minis schon einen oder beide Füße dazu und stoßen sich ab. Das Fine-Tuning lässt hier auch nicht lange auf sich warten…Arme und Beine werden gezielt über Kreuz bewegt.

Ab wann krabbeln Babys?

Ist der Körper durch das Abstützen von Händen und Knien erst einmal vom Boden abgehoben, ist einer der wichtigsten Schritte in Sachen aufrechter Gang gemacht. Diese Stellung wird von den meisten Kindern erst einmal eine Zeit lang minutiös geübt und sanft hin und her gewippt, bis schließlich die ersten Krabbelversuche erfolgen.

Krabbeln als Balanceakt

Die Erfahrung, dass vieles eine Sache der Balance ist, müssen auch schon die Allerkleinsten sehr früh in ihrem Leben machen: Eine Schwierigkeit des Krabbelns besteht nämlich darin die richtige Balance zwischen Händen und Knien zu finden und diese auch zu halten. Hierfür benötigen unsere Kinder nicht nur ein hohes Maß an Koordination, sondern auch ganz schön Muckis in Armen und Beinen.

Was hierbei in den Köpfchen unserer Kinder vorgeht, ist eine weitere Meisterleistung: Die linke und die rechte Gehirnhälfte werden beim Krabbeln verknüpft, da unsere Babys beim Krabbeln Arme und Beine über Kreuz parallel bewegen müssen.

Diese 5 Schritte durchläuft jedes Baby bis es krabbelt

  • Dein Baby drückt sich aus der Bauchlage nach oben.
  • Dein Baby kann ohne Hilfe sitzen.
  • Dein Mini begibt sich aus dem Sitzen auf die Knie, legt die Hände auf den Boden und beginnt zu balancieren.
  • Das Baby trainiert, indem es fleißig hin und herwippt.
  • Das Baby krabbelt, indem es Knie und Arme nach vorn bewegt.

Was sagt der Durchschnitt? (Statistik)

Durchschnittlich erlernen Babys das Krabbeln zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat.

Wann krabbeln Babys – Unsere Erfahrung

Mit ca. 8 Monaten konnte unsere Muck schon sitzen wie ein Profi. Mit dem Krabbeln hat sie sich da auch schon keine Zeit mehr gelassen. Erst zog sie sich durch die Wohnung wie ein Soldat durch den Schlamm, dann gab sie ordentlich Gas, indem sie ihre Beinchen immer mehr dazu nahm und ehe wir uns versehen konnten, krabbelte sie schon munter durch die Gegend.

Anzeichen, dass dein Baby bald krabbelt

Niemand kennt dein Kind so gut wie du selbst, niemand verbringt auch so viel Zeit mit Ihm, daher wirst du am ehesten die ersten Anzeichen dafür bemerken, dass dein Kind bald damit loslegt, zu Krabbeln:

  • Es dreht sich vom Bauch auf den Rücken und zurück.
  • Es kann sich aus eigener Kraft Richtung Po zurückschieben, also rückwärts “krabbeln”.
  • Es kann sich einmal komplett rum herum kullern.
  • Es kann sich vorwärts und rückwärts robben.

Welche Faktoren erschweren es deinem Baby, das Krabbeln zu lernen?

Lernen schwerere Kinder später das Krabbeln?

Laut einer Studie der Universität des Bundesstaates North Carolina in Chapel Hill, an der über 200 Kindern zwischen drei Monaten und eineinhalb Jahren teilnahmen, lernen übergewichtige Kinder wesentlich später das Krabbeln oder Laufen im Vergleich zu normalgewichtigen Kindern.

Demnach würde das zusätzliche Unterhautfettgewebe den Bewegungsdrang der Kinder bremsen, so Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar sowie Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen.

Krabbeln im Sommer geborene Kinder später als im Winter geborene Kinder?

Eine an der Universität von Haifa durchgeführte Studie, an der 47 Kinder teilnahmen, bestätigte, dass im Sommer geborene Kinder im Durchschnitt fünf Wochen später krabbeln, als Babys, die im Winter geboren wurden.

Babys, die im Winter oder Frühling geboren wurden krabbelten mit 30 Wochen, dahingegen krabbelten im Sommer oder Herbst Geborene erst mit 35 Wochen.

Ein möglicher Grund hiefür könnte sein, dass Babys, die in der kälteren Jahreszeit geboren werden, das Krabbelalter in wärmeren Monaten erreichen, in denen sie einfach weniger anhaben und sich so leichter bewegen können, ohne durch eine Vielzahl von Klamotten eingeschränkt zu sein.

MamiBees Tipp: Sommer-Babys, die im Winter das Krabbelalter erreichen, einfach öfter die Gelegenheit geben, zum Beispiel beim Wickeln oder nach dem Baden, ohne Klamotten ein wenig rumzuliegen und sich bewegen zu können.

Frühchen bewegen sich ein wenig außerhalb der Norm

Bei zu früh geborenen Kindern geht man davon aus, dass sie ihre Entwicklungsschritte, um die Wochen später absolvieren, die sie zu früh auf die Welt gekommen sind.

Wie kann ich mein Baby beim Krabbeln lernen unterstützen?

Ich weiß, man möchte seinen Kindern am liebsten alles abnehmen und sie vor jeder Schwierigkeit bewahren, aber manchmal heißt es einfach machen lassen. So eben auch beim Krabbeln. Was wir allerdings für unsere Zwerge tun können, ist Ihnen helfend unter die Arme zu greifen, indem wir ihnen zum Beispiel Anreize schaffen, die sie zum Krabben ermutigen:

8 Tipps, wie du dein Baby beim Krabbeln Lernen unterstützen kannst

1. Lass dein Baby viel Zeit in Bauchlage verbringen

Für den Aufbau der Muskeln deines Babys, ist es extrem wichtig viel Zeit in Bauchlage zu verbringen. Durch diese Position werden nämlich die Muskeln in Armen, Beinen, Rücken und Nacken aufgebaut, welche für das Krabbeln benötigt werden.

2. Ermutige dein Baby dazu, mit erhobenen Ärmchen zu spielen

Ich weiß, dass sich das jetzt erstmal richtig seltsam anhört. Das Spielen mit erhobenen Armen hat allerdings einen positiven Einfluss auf den Aufbau der Armmuskulatur. Hierzu einfach die Arme irgendwo aufstützen lassen, etwa ein Teddy oder auf der Tischkante.

3. Leg-Day auch schon für die Allerkleinsten

Dies geht im Liegen, in dem man mit dem Baby ein bisschen Fahrrad fährt und die Beinchen vorsichtig lang macht und wieder anwinkelt.

4. Spieglein, Spieglein an der Wand

Unsere Babys sind von Natur aus vor allem eins: Neugierig. Genau diese Neugier können wir auch nutzen, um sie zum Krabbeln zu motivieren. Hierfür kann man das Baby zum Beispiel einfach vor einem Spiegel zum Spielen legen. Ihr werdet schon bald bemerken, wie euer Mini neugierig das eigene Spiegelbild betrachtet und sich näher zum Spiegel heranzieht oder auch daran hoch (ACHTUNG: Bitte vorher darauf achten, dass der Spiegel gut befestigt ist und nicht umfallen kann.)

5. Das Lieblingsspielzeug als Anreiz

Dies kann zum Beispiel der Lieblingsteddy sein, der knapp außer Reichweite der Kleinen gesetzt wird oder andere Spielsachen, die das Kind gerne mag.

6. Mama und Papa als Motivation

Ein weiterer Motivator sind auch ganz oft Mama und Papa: Setzt euch doch einfach am Boden ein Stückchen entfernt von euren Minis hin und ruft sie sanft, doch zu euch zu kommen.

7. Kann dein Baby schon sitzen?

Das Sitzen, erleichtert es deinem Baby, mit dem Krabbeln loszulegen. Denn durch das Sitzen wird die Rückenmuskulatur aufgebaut. Bringen Sie es zum Sitzen, denn Sitzen hilft, die Stützfähigkeit der Rückenmuskulatur zu verbessern. Von dieser Position aus, ist es auch einfach, sich in den Vier-Füßler-Stand umkippen zu lassen und los zu krabbeln.

8. Baby robben lassen

Auch, wenn man es als Eltern kaum erwarten kann, das eigene Kind krabbeln zu sehen: Gib ihm auch die Zeit zu robben. Robben hilft deinem Baby nicht nur sich von A nach B zu bewegen, es dient auch als Grundlage zum Elernen des Krabbelns und ist somit ein wichtiger Entwicklungsprozess.

Hilfsmittel zum Krabbeln

Krabbelhilfen, Krabbelstoffstiere und Krabbelrollen sind ebenfalls eine Möglichkeit, dein Kind zum Krabbeln zu Motivieren. Wir haben allerdings nichts davon benötigt bzw. verwendet, deswegen kann ich hierzu nur wenig sagen.

Krabbelstrümpfe & Strumpfhosen & Knieschoner

Glatte Böden können ganz schnell zum echten Show-Stopper für unsere Mäuse werden. Fliesen und Holzböden sind gerne sehr rutschig, sodass unsere Kinder sich einfach nicht fortbewegen können oder immer wieder ausrutschen und auf dem Bauch laden. Dies kann auf Dauer ganz schön frustrierend sein. Mithilfe von Knieschonern, Strumpfhosen oder Strümpfen mit ABC-Noppen, können wir Eltern unseren Zwergen dies ersparen.

Dein Baby krabbelt? So machst du euer Haus sicher

Bevor unsere Tochter mit dem Krabbeln angefangen hat, war ich felsenfest davon überzeugt, dass unsere Wohnung kindersicher ist…naja sagen wirs mal so: So kann man sich täuschen.

Einfach mal selbst durch die Wohnung krabbeln

Mein Tipp an Euch: Begebt euch doch ganz einfach mal selbst in den Vier-Füßler-Stand und erkundet die Wohnung/euer Haus auf allen Vieren. Ihr werdet so ganz schnell feststellen, was alles eben noch nicht babysicher ist.

Was meiner Meinung nach auf keinen Fall fehlen darf:

Was kommt nach dem Krabbeln?

Der Bärengang als Übergangsform zum Laufen. Hierbei laufen die Kinder auf Händen und Füßen ähnlich wie ein Höhlenmensch durch die Gegend ;P

Fazit – Ab wann krabbeln Babys?

Wie bei allem, was die Entwicklung unserer Minis angeht, heißt es auch hier: Gut Ding will Weile haben und jedes Kind entwickelt sich ganz einfach nach seinem eigenen Tempo. Das perfekte Alter, nach Lehrbuch um zu krabbeln gibt es nicht. Jedes Kind entwickelt sich nach seiner eigenen inneren Uhr.

FAQ`s zum Krabbeln beim Baby


👶 Wann krabbeln Babys frühestens?

Die meisten Babys krabbeln frühestens ab dem 6. Monat.

💺 Ab wann krabbeln und sitzen Babys? – Und was kommt zuerst?

In der Regel erlernen Babys zuerst das Sitzen. Aus der Sitzposition heraus, starten viele Kinder das Robben ab dem 6. bis 7. Monat.

📆 Wann sollte mein Baby spätestens krabbeln?

Bis zum 1. Geburtstag sollte dein Baby erstes Interesse an irgendeiner Form der Fortbewegung zeigen: Ob es krabbelt, robbt, rutscht oder kriecht ist dabei völlig egal.

👩‍⚕️ Baby krabbelt einfach nicht – wann muss ich zum Kinderarzt?

Goldene Regel: Jedes Kind ist anders. Solange dein Kind neugierig ist und versucht, Gegenstände zu erreichen, ist alles in Ordnung. Sollte dein Kind aber so keinerlei Interesse an seiner Umwelt zeigen, sprich dies am Besten beim nächsten Kinderarzt-Besuch an.
Krabbelt dein Baby nicht und zieht sich auch nicht hoch, sondern robbt nur oder zieht ein Bein hinterher, solltest du das ebenfalls abklären lassen, ggf. liegt eine Blockade vor, die ein Osteopath lösen kann.

Quellen:

BzgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.kindergesundheit-info.de

Largo, Remo H.: Baby Jahre – Entwicklung uns Erziehung in den ersten vier Jahren, vollständig überarbeitete Neuausgabe, München: Piper Verlag GmbH

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.: www.kinderaerzte-im-netz.de

https://www.netdoktor.de/baby-kleinkind/babys-erstes-jahr/krabbeln/

Stangl, W. (2020). Stichwort: ‘Krabbeln’. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/19241/krabbeln/ (2020-04-16)

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0792-0442

https://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/uebergewichtige-babys-fangen-spaeter-zu-krabbeln-an/

Osnat Atun-Einy, Dina Cohen, Moran Samuel & Anat Scher (2013) Season of birth, crawling onset, and motor development in 7-month-old infants, Journal of Reproductive and Infant Psychology, 31:4, 342-351, DOI: 10.1080/02646838.2013.826347

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